Wochenende mit Sturm und Regen

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Tauwetter: Eisschollen haben sich in der Oder in Küstrin-Kietz (Brandenburg) gestaut. Foto: Patrick Pleul

Offenbach (dpa) - Keine Spur von Winterwetter - es bleibt mild, und Sturm zieht auf. Tief "Marita" nimmt vom Atlantik Kurs auf Deutschland.

An diesem Freitag seien an der Küste Böen bis Windstärke 10, auf dem Brocken im Harz bis Windstärke 12 zu erwarten, sagte Meteorologin Johanna Anger vom Deutschen Wetterdienst (DWD). Am Samstag werde der Sturm seinen Höhepunkt erreichen. Dann weht es auch im Flachland heftig, dazu gibt es immer wieder Regenschauer. Auf den Bergen sind erneut schwere Sturm- oder Orkanböen möglich. Erst am Sonntag lässt der Wind nach, bevor am Montag die nächste Sturmlage bevorsteht.

"Das ist die klassische Westwetterlage, ein Tief nach dem anderen erreicht uns vom Atlantik, nichts Ungewöhnliches", sagte Anger. Die Temperaturen bleiben hoch, aber ein Rekord ist nicht in Sicht. Zwar erwarten die Meteorologen am Samstag im Südwesten frühlingshafte 15 Grad, aber der bisherige Januar-Rekord liegt bei 18 Grad, gemessen am 10. Januar 1991 zwischen Baden-Baden und Freiburg. "Dieses Niveau werden wir mit Sicherheit jetzt nicht erreichen", sagte Anger.

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