Wie falle ich auf? Mode auf den Straßen von Berlin

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Der Berliner Medienberater Björn Akstinat fotografiert im Rahmen der Berliner Fashion Week. Foto: Jörg Carstensen

In Berlin hat die Fashion Week mit den ersten modischen Ausblicken auf den Sommer 2017 begonnen. Auf dem Laufsteg: längs gestreifte Hemdkleider und Röcke, luftige Wickelblusen und Sneaker mit Plateausohlen. Aber auch abseits der Show gibt es gestylte Menschen.

Berlin (dpa) - Nicht nur bei der Fashion Week, auch auf den Berliner Straßen gibt es Leute, die fotogen sind. Der Berliner Medienberater Björn Akstinat widmet sich auf der Internetseite "Schickaa" der Mode aus dem Alltag.

Wie wird man sein Model? "Man sollte in der Masse auffallen", erzählt der 44-Jährige. Das sei in Berlin gar nicht so schwer. Interessante Kombinationen oder bunte Kleidung helfen demnach, bei Frauen falle es sogar schon auf, wenn sie einen Rock tragen.

Glückstreffer seien für ihn Prominente wie die Moderatorin Enie van de Meiklokjes und der Kreuzberger Günther Krabbenhöft gewesen. Krabbenhöft ist um die 70 und mittlerweile mit Melone, Fliege und smarten Anzügen als "lässigster Rentner Deutschlands" berühmt geworden. "Bei ihm ist das keine Schau, er zieht sich jeden Tag schick an", sagt Akstinat.

Wenn er die Leute auf den Straßen anspricht, beobachtet der Fotograf: "Je schicker einer gekleidet ist, desto offener ist er." Wer sich Mühe gegeben habe, freue sich über Aufmerksamkeit. Etwa 150 Leute hat er demnach schon porträtiert. Wie die meisten Männer kleide er sich selbst schlicht, sagt Akstinat. "Ich will ja nicht auffallen."

Schickaa-Bild von Enie van de Meijklokjes

Schickaa-Bild von Günther Krabbenhöft

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