Starker Urlauber- und Ausflugsverkehr sorgt für lange Staus

+
Stau auf der Autobahn 8 bei Leonberg (Baden-Württemberg). Foto: Franziska Kraufmann

Ob Pfingsturlaub am Gardasee oder Kurztrip in die bayerischen Berge - am Ende landeten viele Autourlauber in langen Staus. Diese wurden ab Sonntagmittag immer zahlreicher.

Nürnberg/München (dpa) - Mehrere Rückreisewellen haben die Fahrt auf vielen Autobahnen zu einer Geduldsprobe gemacht. Bis zum späten Nachmittag hab es nach ADAC-Beobachtungen bundesweit rund 1500 Staus - drei Mal so viele wie am Samstag.

"Zum einen gehen in Bayern und Baden-Württemberg die Ferien zu Ende. Dann kommen noch die Kurzurlauber dazu, die das lange Fronleichnams-Wochenende genutzt haben, und schließlich drängen auch die Sonntagsausflügler auf die Autobahnen", sagte ADAC-Sprecher Jochen Oesterle.

Bundesweit registrierte der Automobilclub am Sonntagnachmittag über 20 Staus mit einer Länge von 10 Kilometern und mehr. Den längsten Stau gab es auf A7 Hamburg-Hannover zwischen Schneverdingen und Schwarmstedt. Dort staute sich der Verkehr auf bis zu 23 Kilometern. Viel Geduld brauchten Autofahrer auch auf der A7 Flensburg-Hamburg zwischen Quickborn und Elbtunnel; dort stockte der Verkehr auf 18 Kilometern Länge. Fazit des ADAC: "Im Süden gab es mehr, aber dafür kürzere Staus. Im Norden waren dafür die Staus länger".

Gemessen am hohen Verkehrsaufkommen am Sonntag ging es laut ADAC am Samstag auf Deutschlands Fernstraßen vergleichsweise ruhig ab. Am Samstag hatte der Autoclub 522 Staus mit einer Gesamtlänge von 1005 Kilometern registriert. Im Vorjahr waren es am vergleichbaren Samstag 475 Staus gewesen.

Infos zur aktuellen Verkehrslage

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare