Simbach am Inn

Drei Tote der Hochwasser-Katastrophe stammen aus einer Familie

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Helfer arbeiten in den überfluteten Straßen am 02.06.2016 in Simbach am Inn (Bayern).

Simbach - Bei der Hochwasserkatastrophe im niederbayerischen Simbach am Inn sind drei Frauen einer Familie ums Leben gekommen.

Die Opfer seien 28, 56 und 78 Jahre alt, teilte die Polizei am Donnerstag in Straubing mit. Im Nachbarort Julbach starb eine 80-Jährige. Ihre Leiche hing über einem Baumstamm in einem Bach. Die Kriminalpolizei übernahm die Ermittlungen zu den Todesfällen. Zwei Menschen werden noch vermisst. Es sei nicht auszuschließen, dass es noch mehr Tote geben werde, sagte Michael Emmer vom Polizeipräsidium Niederbayern.

Viele Häuser sind noch überflutet, vor allem in Simbach. Taucher suchen hier nach weiteren möglichen Opfern, nachdem sie am Mittwoch wegen der reißenden Strömung nur eingeschränkt arbeiten konnten.

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Michael Fahmüller, der Landrat des Landkreises Rottal-Inn, zeigte sich tief betroffen. „Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen“, sagte der CSU-Politiker. Einige Menschen sind noch in Sorge, weil sie Verwandte oder Freunde nicht erreichen können. Konkrete Anhaltspunkte für einen Zusammenhang mit dem Hochwasser hat die Polizei aber in den meisten Fällen nicht. Möglicherweise sei auch einfach nur der Akku des Handys leer oder das Mobilnetz zusammengebrochen.

dpa

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