Glückspilz aus NRW: Ohne Superzahl zu 37 Lotto-Millionen

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Die offiziellen Lotto-Kugeln: Am vergangenen Samstag reichte einem Tipper aus Nordrhein-Westfalen allein die gezogene Reihe 5, 13, 15, 26, 30, 44, um die 37 Millionen Euro im Topf abzuräumen. Foto: Fredrik von Erichsen/Archiv

Novum in der deutschen Lottogeschichte: Erstmals reichen einem Tipper die berühmten sechs Richtigen zum großen Wurf - auch ohne Superzahl. An Pfingsten wurde der Lotto-Jackpot zwangsweise ausgeschüttet. Und wieder kommt der Gewinner aus Nordrhein-Westfalen.

Hamburg (dpa) - Normalerweise gibt es einen Lotto-Jackpot bei "6 aus 49" für sechs Richtige mit Superzahl. Am vergangenen Samstag reichte einem Tipper aus Nordrhein-Westfalen allein die gezogene Reihe 5, 13, 15, 26, 30, 44, um die 37 Millionen Euro im Topf abzuräumen.

Denn die höchste Gewinnklasse blieb nach Angaben des Deutschen Lotto- und Totoblocks vom Dienstag unbesetzt.

Schon in den zwölf vorherigen Ziehungen war es keinem Tipper gelungen, den Jackpot zu knacken. Daher musste er nun nach den Spielregeln in der 13. Ziehung am 14. Mai zwangsweise der darunterliegenden Gewinnklasse zugeteilt werden. Wer gewinnen will, braucht hier sechs Richtige. Und die hatte am Pfingstwochenende nur ein Lottospieler richtig angekreuzt.

"Das ist doppeltes Glück", sagte eine Sprecherin von Lotto Hamburg. Sie sprach von einem historischen Ereignis, dass erstmals in der 60-jährigen Lotto-Geschichte der Jackpot zwangsweise habe zugeteilt werden müssen. Zuvor seien in drei Fällen noch in der 13. Ziehung sechs Richtige mit Superzahl getippt worden. Die dieses Mal gezogene Superzahl war die 9.

"Es ist bereits das siebte Mal in diesem Jahr, dass wir einem Tipper aus NRW den Traum von einem Millionen-Gewinn erfüllen können", sagte Andreas Kötter, Sprecher der Geschäftsführung von Westlotto. Vor der Ziehung war der Jackpot schon mit rund 33 Millionen Euro gefüllt. Der höchste Jackpot bei "6 aus 49" war den Angaben zufolge im Dezember 2007 mit damals 45,4 Millionen Euro von drei Spielern geknackt worden.

Der aktuelle Glückspilz im klassischen Lotto "6 aus 49" setzt die Siegesserie von NRW-Tippern fort: Im europaweit ausgespielten "Eurojackpot" hatte im April ein Spieler 29,1 Millionen Euro abgeräumt. Zuvor hatte am Osterwochenende ein Spielteilnehmer aus dem Rheinland den Jackpot von 76,8 Millionen Euro geknackt. Zum Jahreswechsel flossen 50 Millionen Euro an einen Gelegenheitsspieler aus dem Großraum Köln.

Die Chance für sechs Richtige plus Superzahl liegt bei 1 zu 140 Millionen. Beim Eurojackpot liegt die Gewinnwahrscheinlichkeit für den Hauptgewinn bei 1 zu 95 Millionen.

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