Explosion auf Tankschiff: Dritter Arbeiter weiter vermisst

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Mindestens einer der Tankräume wurde durch die Explosion aufgerissen. Foto: Marcel Kusch

Nach einer Explosion am Duisburger Hafen sucht die Polizei noch immer nach einem dritten Vermissten. Auch die Ermittlungen zur Ursache gehen weiter. Zwei Arbeiter kamen bei dem Unfall auf dem Tankschiff ums Leben.

Duisburg (dpa) - Nachdem bei einer Explosion auf einem Tankschiff in Duisburg zwei Menschen starben, gehen die Ermittlungen weiter. Taucher sollen ihre Suche nach einem dritten Arbeiter fortsetzen, wie eine Polizeisprecherin sagte.

Der Mann wird seit dem Unfall am Donnerstagmorgen vermisst.

Das Schiff lag für eine Generalinspektion im Hafenbecken der Duisburger Werft, als es gegen 8.40 Uhr zu einer Explosion in einem der Laderäume kam. Durch die Wucht der Explosion wurden zwei Arbeiter getötet und mehrere Hundert Meter weit an Land geschleudert. Das Vorderdeck des 110 Meter langen Binnentankschiffs "Julius Rütgers" wurde komplett zerstört.

Die Polizei geht von einer Gasexplosion aus. Der Treibstoff des Tankers soll nicht in die Luft geflogen sein. Schiffsteile wurden noch in einer Entfernung von mehr als einem halben Kilometer entdeckt. Ausgangspunkt für die Explosion waren nach ersten Erkenntnissen die Arbeiten auf dem Spezialtankschiff. Tankschiffe dürfen eine Werft nur ohne Ladung anlaufen.

Nach der Explosion war über der Werft eine hohe Rauchsäule zu sehen. Ein Großaufgebot der Feuerwehr konnte den Brand aber bereits nach rund einer Stunde löschen. Die Staatsanwaltschaft schaltete einen Brandsachverständigen ein. Das Landesumweltamt ordnete Wasserproben an.

Mitteilung Polizei

Seite Marine Traffic

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