Opfer statt Retter

Krankenwagen prallt an Baum - Drei Tote

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Rettungskräfte stehen an der Unfallstelle bei Langen. Ein Rettungswagen war frontal gegen einen Baum geprallt. 

Langen - Immer wieder sind Einsatzfahrzeuge in schwere Unfälle verwickelt. Jetzt hatte ein Krankenwagen im Emsland einen tödlichen Unfall. Auch der Patient, der gerettet werden sollte, starb dabei.

Bei einem Unfall mit einem Rettungswagen im niedersächsischen Langen sind drei Menschen getötet worden. Das Fahrzeug kam nach Angaben der Polizei am frühen Donnerstag morgen in einer Kurve von der Straße ab und prallte frontal gegen einen Baum. Noch am Unfallort starben der 21 Jahre alte Fahrer, sein 33-jähriger Begleiter und ein 59 Jahre alter Patient, der angeschnallt auf der Liege gelegen hatte. Die Frau des Patienten folgte dem Wagen nach einigen Minuten und musste an der Unfallstelle von Seelsorgern behandelt werden.

Unfallursache noch unklar

Warum der Wagen von der Straße abkam, war zunächst unklar. Glatt war es in der Nacht nicht, sagte ein Polizeisprecher am Morgen. Die Fahrbahn sei aber nass gewesen. 

Die Einsatzkräfte gaben die Straße am frühen Morgen nach stundenlanger Sperrung wieder frei. Die Ermittler würden sich die Unfallstelle nun noch einmal im Hellen ansehen, sagte der Sprecher. Den genauen Hergang zu rekonstruieren sei aber schwierig.

Rettungswagen und Polizeiwagen waren bei Einsätzen in der Vergangenheit immer wieder in schwere Unfälle verwickelt. In Hannover starb am Montag eine 18-jährige Pizzabotin, weil sie auf ihrem Roller frontal mit einem Polizeiauto zusammenprallte. Im Juli 2015 kamen der 23-jährige Fahrer eines Krankenwagens und ein 21 Jahre alter Autofahrer in der Nähe von Wittmund ebenfalls bei einem Frontalzusammenstoß ums Leben.

dpa

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