Tödlicher Schnappschuss

Beim Selfie-Machen: Mann erschießt sich aus Versehen

Seattle - Immer wieder bringen Menschen sich für ein möglichst cooles Selfie selbst in Gefahr. Ein besonders krasses Beispiel für diesen Leichtsinn ist jetzt in Amerika passiert.

Im US-Bundesstaat Washington hat sich ein Mann bei einem Selfie versehentlich selbst erschossen. Zusammen mit seiner Freundin posierte der 43-Jährige laut „Skagit Valley Herald“ mehrmals vor der Kamera und hielt dabei jeweils eine Pistole in der Hand. Für die Fotos entlud er die Waffe zwar immer wieder, füllte sie aber nach jedem Schnappschuss erneut mit Munition. Beim letzten Selfie übersah der Mann offenbar eine Kugel und schoss sich in den Kopf. Die Polizei geht von einem Unfall aus.

Der einfache Zugang zu Waffen ist in den USA ein heftig diskutiertes Problem. Präsident Barack Obama setzt sich seit Längerem für eine schärfere Gesetzgebung ein, stieß bislang aber auf den Widerstand vor allem der Republikaner in Senat und Repräsentantenhaus.

Der Selfie-Wahn ist auch Comedien Michael Mittermeier ein Dorn im Auge.

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dpa

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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