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Ritterschlag von Volkswagen: CC in Zukunft ohne Passat

VW CC: Eine Klasse für sich

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Es ist zum Verzweifeln: Schmutziger Parkplatz vor dem Supermarkt, man ist bepackt mit Tüten, der Schlüssel versteckt sich im Nirgendwo der Tasche – wie nun den Kofferraum öffnen, ohne die Einkäufe im Dreck zu versenken?

© VW

Der neue VW CC: Ein Bodyguard mit Feingeist

Jetzt der Ritterschlag für eines der emotionalsten Fahrzeuge: Volkswagen erhebt den CC zur eigenen Klasse. Das Coupé soll die Lücke zwischen Passat und Phaeton füllen und bekam dazu eine üppige Modellpflege verpasst.

© VWKomfort für den Alltag: Fuß unters Heck - und schon geht der Kofferraumdeckel auf

Ganz einfach: Den Fuß unter den Sensor am Heck halten und – Sesam öffne dich – der Kofferraumdeckel springt auf. Dieser Traum von Komfort ist wahr geworden. Der CC von Volkswagen bietet genau diesen wunderbaren Shopping-Assistenten, der sich hinter der Bezeichnung "Easy Open" verbirgt. Alltagstauglicher Komfort in Reinkultur.

CC – das steht also nicht umsonst für Comfortcoupé. Als der Volkswagen 2008 erstmals auf den Markt kam, stand allerdings noch ein Passat davor. Jetzt der Ritterschlag für eines der emotionalsten Autos: Volkswagen erhebt den CC zur eigenen Klasse. Das Coupé soll die Lücke zwischen Passat und Phaeton füllen und bekam dazu eine üppige Modellpflege verpasst. Ein erster Eindruck: Ziel der Wolfsburger war es, eine funktionstüchtige Limousine mit der Eleganz eines Coupés zu verbinden. Tatsächlich wirkt der Viertürer von außen dynamisch, kraftvoll und doch leichtfüßig. Eleganz? Oh ja. Vor allem die torpedoartige Seitenlinie verleiht dem Fahrzeug etwas Edles, ja Kühnes.

Der neue Volkswagen CC

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Vorn verrät die wuchtige Motorhaube die VW-Verwandschaft. Hinten wurde kräftig gefeilt: Der CC bekam starke Schultern verpasst, breit und satt steht er nun auf der Straße. Die LED-Rückleuchten lassen ein CC erkennen – kurz, hier wurde viel Liebe ins Detail investiert. Reinsetzen, losfahren – ohne extra das Handbuch zu bemühen. So muss es sein und so ist es auch im CC. Alles erklärt sich von selbst, jeder Knopf und Hebel sitzt am richtigen Fleck. Layout und

© VWIm Innern überzeugen Verarbeitung und hochwertige Materialien.

Bedienung des Cockpits geben kaum Anlass zur Kritik. Problemlos lassen sich die Gänge einlegen, die Lenkung ist direkt – alles gut. Dass das Display des Navis so tief sitzt und vom Auge nicht immer sofort erfasst wird, mag eine Frage der Gewohnheit sein. Das Interieur erzeugt Wohlfühlambiente, die Oberflächen sind allesamt hochwertig. Aus den Sitzen kann man sich auch nach einer langen Fahrt schmerzfrei erheben. Und für den totalen Komfort gibt es den Klimasitz auch mit integrierter Massagefunktion.

Der CC ist in sechs Motorisierungen erhältlich: Der TDI leistet 140 PS und 170 PS. Als dritter Turbodiesel kommt ein BlueTDI mit 140 PS zum Einsatz, der bereits Euro6 gerecht wird. Alle Diesel sind serienmäßig mit Start-Stopp und Rekuperationsmodus (Bremsenergierückgewinnung) ausgestattet. Souverän sind auch die Benziner mit 160 PS, 210 PS und 300 PS. Dabei muss es nicht die dicke Motorisierung sein, schon der Einstiegsbenziner hat einen kraftvollen Zug, ist wendig und macht Spaß.

In Sachen Assistenzsystemen kratzt der CC sehr nah an der Oberklasse. Erstmals warnt in einem VW der Tote-Winkel-Assistent – und greift, falls nötig, sogar in die Lenkung ein. Serienmäßig gibt es den Müdigkeitswarner, statisches Abbiegelicht. Auch erhältlich: adaptives Fernlicht, Verkehrszeichenerkennung und der Parkassistent der zweiten Generation. Er kann nicht nur parallel, sondern auch quer zur Fahrbahn einparken. Fazit: Elegante Optik, sportliches Fahrverhalten und Limousinenkomfort – ein Allrounder nicht nur für Business, sondern auch für Alltag und Urlaubsreise. Los geht’s ab 31.800 Euro.

Katrin Baseran

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